ÜBER UNS

Unsere Vision ist es, Geschäftsleute miteinander zu verbinden und sie in neuen Kompetenzen in der Führung und im Handeln zu stärken. Dabei bauen wir eine Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Ziel auf: verbunden, friedlich, nachhaltig, fair, achtsam, liebevoll und vielfältig. Wir sind Teil einer Co-kreativen Gruppe und einer globalen Bewegung. Werde Teil davon!

MOUNIRA

Wer bin ich

Schon als Kind war mir bewusst, dass ich nicht wirklich rein passe und keine Deutsche bin, alleine schon durch mein Aussehen. Obwohl ich dort geboren bin, fühlte ich mich nicht wie eine richtige Tunesierin. Also traf ich bewusst die Entscheidung: Wenn ich nirgends richtig rein passe, kann ich es mir einfach selbst aussuchen wer ich sein möchte. Diese Entscheidung beeinflusst rückwirkend meinen gesamten Lebensweg – vorhandene Strukturen waren für mich nie ein Hindernis neue Wege zu gehen. So habe ich auch in meiner Karriere immer Rollen eingenommen, bei denen ich neues aufbauen musste. Es war immer komplizierter, weil nichts vorhanden war und gleichzeitig war es immer sehr aktiv und kreativ. Mir fiel auf, dass sobald etwas größer wurde, es auch strukturierter und politischer wurde. Ich frage mich, woher das kommt und wie man dabei den ursprünglichen Spirit bewahren kann, der das Ganze so erfolgreich gemacht hat. Wie kann man eine vertraute kreative Kultur erhalten, ist es überhaupt möglich und wenn ja, wie?

 

Was will ich im Leben

Auf der Suche, nach dem was ich verändern wollte, bin ich auch auf die Frage gestoßen, wie ich selbst diese Werte voll und ganz leben kann und was meine tatsächliche Bestimmung im Leben ist. Dabei hab ich mich selbst angeschaut und festgestellt, dass so wie ich arbeite und lebte, nicht die Person war, die ich tatsächlich sein wollte. Ich lebte ein Leben, das nicht im Einklang mit meinen Werten war. So begann ich mich mit dem Thema Selbstentwicklung und Mindfulness auseinanderzusetzen. Schrittweise haben die Themen immer mehr Inhalt in meinem privaten Leben eingenommen und ich merkte, wie diese auch meine Arbeitsweise beeinflussten.

 

Mein Einflussbereich

Je mehr ich mit mir selbst im Einklang war, desto weniger habe ich mich mit den Problemen im Job beschäftigt, sondern vielmehr mit meinem Einflussbereich. Ich habe damit experimentiert Führung auszuführen, selbst wenn ich nicht die Führungskraft war und dabei festgestellt, dass mir Leute gefolgt sind.

Die vielen Trainings, die ich für mich selbst absolvierte, die Befähigung, die ich durch die Themen erleben durfte, und die Authentizität, die ich dadurch leben konnte, haben mich so tief bewegt, dass mein Bedürfnis immer größer wurde die Themen zu teilen.  Außerdem wurde ich regelmäßig darauf angesprochen. Ich spürte den inneren Drang etwas zu tun, das dem Großen Ganzen dient, einer höheren Absicht.

Ich entschloss mich trotz meiner Vollzeit-Führungsposition, 20 % meiner Arbeitszeit dafür einzusetzen, Achtsamkeit innerhalb meines Unternehmens zu trainieren und in meinem Team anzuwenden und mich kontinuierlich in diesen Themen weiterzubilden.

 

Den Weg gehen

Über die Jahre habe ich vier Yoga-Teacher-Trainings, Coaching-Ausbildung und das Search Inside Yourself Teacher Training absolviert.

Ich wurde eine der aktiven Gestalter, die die weltweite Achtsamkeits-Community in Google aufgebaut haben. Trotz der ganzen Zeit, die ich dafür investiert hatte, die weitaus mehr als 20% meiner Arbeitszeit beansprucht hat, konnte ich meinen Vollzeitjob dennoch erfolgreich gestalten. Denn durch meine Life-Purpose und die Leidenschaft, die sich daraus ergab, war ich fokussierter denn je. Nach einiger Zeit, wurde ich von immer mehr Unternehmen angesprochen auf Konferenzen zu sprechen. Daraus entstand der Wunsch  das Thema auch außerhalb Googles anzubieten, woraufhin wir Connected Business gründeten.

ANGEL

Meinen Platz finden

Dank meines bikulturellen Hintergrunds hatte ich von klein auf das Bedürfnis, Dinge auf meine Weise zu tun. Da es mir schwer fiel, mich in einen bestimmten Kontext einzufügen, fand ich immer wieder neue und innovative Wege, mein Leben zu gestalten. Nach meinem Ingenieurstudium habe ich mich selbständig gemacht, um meinen persönlichen Beitrag zur Welt zu leisten, was meiner Forderung nach Innovation entsprach. Bald darauf engagierte ich mich in der Berliner Kreativszene, die Kunst, Kultur und Technik zusammenbrachte. Meine Arbeit hat mich schnell mit den Changemakern der Berliner Szene in Kontakt gebracht, da uns alle eine Frage beschäftigt hat, welche Räume geschaffen werden müssen, damit sich Kreativität im Einzelnen, aber auch des Kollektivs bestmöglich entfalten kann und sich in gesellschaftlichen Strukturen widerspiegeln kann.

 

Suche nach neuen Vorbildern

Auf dieser Reise gründete ich mehrere Start-ups und initiierte zahlreiche Projekte, von denen einige in kurzer Zeit sehr erfolgreich waren und mir mehr Möglichkeiten boten, mit radikalen Ideen zu experimentieren. Ich erlebte aber auch große Misserfolge; und es gab einen Moment, in dem alles, was ich erschaffen hatte, zusammenbrach. Die meiste Zeit meines Lebens war ich dazu getrieben, neue Lösungen und Modelle zu finden, die das Individuum und das Kollektiv bestärken, in ihrem höchsten Potenzial zu wachsen. Irgendwann aber kam ich zu der Erkenntnis, dass das, was ich geschaffen hatte, im Grunde genommen immer noch auf den Fundamenten dessen stand, was ich ändern wollte; ich konstruierte unbewusst genau das, was ich wollte, um Alternativen zu finden. Nach dieser Episode erkannte ich zutiefst, dass die wirklichen Veränderungen, die ich vornehmen musste, nicht von außen, sondern von innen kamen.

 

Die Suche nach mir selbst

Meine innere Reise begann und ich fand mich für mehrere Jahre in Mexiko und Kolumbien wieder, wo ich mit indigenen Kulturen arbeitete, buddhistische Traditionen studierte und mich in tiefe Meditation und Yoga-Praxis vertiefte. Ich  verbrachte über fünf Jahre mehr Zeit in Stille als in Kontakt mit unserer modernen Welt. Dank all dieser Erfahrung und kontinuierlichem Coaching und Fortbildungen habe ich ein tiefes Verständnis von mir selbst gewonnen und meinen persönlichen Weg gefunden, mein Leben und mein Geschäft wieder aufzubauen.

 

Von Innen wieder nach Außen

So fing ich an meine Erkenntnisse aus der inneren Praxis in neue  Organisationsmodelle und Entwicklungsmethoden zu übertragen, wie man gemeinschaftsbasierte Unternehmungen entwickeln kann, die die Entfaltung des Individuums ermöglichen und dabei kollektiv zu handeln. Hierfür habe ich weltweit Projekte unterstützt, Workshops gegeben und Trainer ausgebildet, damit sich die Idee verbreiten kann, um aufzuzeigen, dass es möglich ist, ganzheitlich und nachhaltig in dieser Welt zu wirken.